Wien. Der Brand Club Austria ist eine Vereinigung, bei der sich alles rund um die Marke dreht. Bernhard Warter, Geschäftsführer des Clubs, konkretisiert: "Die Vereinigung wurde vor drei Jahren aus der Idee heraus gegründet, ein Netzwerk zu schaffen und das Bewusstsein für die Marke zu fördern." Vor Kurzem ging ein weiterer Markentag über die Bühne, bei dem Brands im Zentrum der Diskussion stehen.
Wien. Der Brand Club Austria ist eine Vereinigung, bei der sich alles rund um die Marke dreht. Bernhard Warter, Geschäftsführer des Clubs, konkretisiert: "Die Vereinigung wurde vor drei Jahren aus der Idee heraus gegründet, ein Netzwerk zu schaffen und das Bewusstsein für die Marke zu fördern." Vor Kurzem ging ein weiterer Markentag über die Bühne, bei dem Brands im Zentrum der Diskussion stehen.
Die Marke als 'Lebewesen'
Um die Arbeitsweise des Brand Clubs Austria zu verstehen, muss man sich dem Mission Statement der Vereinigung widmen. Die Marke wird als "Lebewesen" betrachtet, vielschichtig und mit ausgeprägter Persönlichkeit. Um eine Marke als Ganzes erfassen zu können, müsse man sich öffnen und auch andere Perspektiven als die eigenen zulassen, so Warter. Das sei gar nicht so einfach, da der Markenbegriff sehr umfassend gesehen wird.
"Ein Controller hat einen anderen Bezug zur Marke als ein Marketer", erklärt der Geschäftsführer, Mitglieder profitierten von diesen unterschiedlichen Sichtweisen, für alle entstünde ein Lern- und Win-Win-Effekt.
Die Club-Plattform werde bei den Markentagen, die zwei Mal jährlich stattfinden, intensiv genutzt, so Warter. Zuletzt stand Bene, Spezialist für Büroraumlösungen, im Zentrum der Diskussionen. "Jeder Markentag ist durch die Fokussierung auf eine spezielle Marke anders, jede Markenphilosophie ist einzigartig", erläutert der Markenexperte.
Markenkraft nutzen
Der Vorteil einer starken Marke liege in der Vielschichtigkeit der Markenkraft und -energie. Man solle Marken zu Marken-Persönlichkeiten machen, so Warter, und man müsse pflegsam damit umgehen. Ein wenig kritisch beäugt er daher so manche Entwicklungen am Markt. Zu Grabe getragene Marken führten nicht nur bei Kunden zu Irritationen, sondern auch bei den Mitarbeitern. "Marken müssen gelebt werden", erläutert Warter, "Und Mitarbeiter sind ein Teil der Basis hierfür." Werden etwa Markennamen, das Aussehen oder Strukturen verändert, so führe dies zu "Verzerrungen in der Markenpersönlichkeit". Er plädiere daher für mehr Feingefühl bei der Markenpolitik in Unternehmen.
Dieses zu entwickeln beginne bereits bei der Ausbildung, erklärt er, "Die Marke wird viel zu intellektuell gesehen", die Theorie stimme kaum mit der Praxis überein. Es wäre wichtig, bereits früh ein Gefühl und Bewusstsein für Markenwerte zu schaffen.
Artikel von Anja Herberth, Medianet
www.medianet.at
Die Marke als 'Lebewesen'
Um die Arbeitsweise des Brand Clubs Austria zu verstehen, muss man sich dem Mission Statement der Vereinigung widmen. Die Marke wird als "Lebewesen" betrachtet, vielschichtig und mit ausgeprägter Persönlichkeit. Um eine Marke als Ganzes erfassen zu können, müsse man sich öffnen und auch andere Perspektiven als die eigenen zulassen, so Warter. Das sei gar nicht so einfach, da der Markenbegriff sehr umfassend gesehen wird.
"Ein Controller hat einen anderen Bezug zur Marke als ein Marketer", erklärt der Geschäftsführer, Mitglieder profitierten von diesen unterschiedlichen Sichtweisen, für alle entstünde ein Lern- und Win-Win-Effekt.
Die Club-Plattform werde bei den Markentagen, die zwei Mal jährlich stattfinden, intensiv genutzt, so Warter. Zuletzt stand Bene, Spezialist für Büroraumlösungen, im Zentrum der Diskussionen. "Jeder Markentag ist durch die Fokussierung auf eine spezielle Marke anders, jede Markenphilosophie ist einzigartig", erläutert der Markenexperte.
Markenkraft nutzen
Der Vorteil einer starken Marke liege in der Vielschichtigkeit der Markenkraft und -energie. Man solle Marken zu Marken-Persönlichkeiten machen, so Warter, und man müsse pflegsam damit umgehen. Ein wenig kritisch beäugt er daher so manche Entwicklungen am Markt. Zu Grabe getragene Marken führten nicht nur bei Kunden zu Irritationen, sondern auch bei den Mitarbeitern. "Marken müssen gelebt werden", erläutert Warter, "Und Mitarbeiter sind ein Teil der Basis hierfür." Werden etwa Markennamen, das Aussehen oder Strukturen verändert, so führe dies zu "Verzerrungen in der Markenpersönlichkeit". Er plädiere daher für mehr Feingefühl bei der Markenpolitik in Unternehmen.
Dieses zu entwickeln beginne bereits bei der Ausbildung, erklärt er, "Die Marke wird viel zu intellektuell gesehen", die Theorie stimme kaum mit der Praxis überein. Es wäre wichtig, bereits früh ein Gefühl und Bewusstsein für Markenwerte zu schaffen.
Artikel von Anja Herberth, Medianet
www.medianet.at
